Alternativen zu WoW

Wie schon im letzten kurzen Beitrag erwähnt, fehlen mir persönlich im Endgame von BfA die Element, die mich motivieren WoW zu spielen. Da meine Spielzeit begrenzt ist und ich kein Myth+ spiele oder in Raids teilnehme, habe ich zuletzt eigentlich nur noch stupide WQ abgearbeitet.

Auf der Suche nach Alternativen zu WoW werden immer wieder ESO und FF 14 genannt. Nachdem ich folgendes Video gesehen hatte, habe ich die wenigen Stunden freie Zeit zwischen den Feiertagen genutzt um einen Blick auf beide Spiele zu werfen. Ziel war es eigentlich mir ein Bild zu machen in wiefern beide Spiele für mich als Gelegenheitspieler geeignet wären. Aus Zeitgründe bin ich aber leider über viel mehr als den Einstieg hinausgekommen.

Final Fantasy 14

Angefangen habe ich mit Final Fantasy 14. Um es gleich vorwegzunehmen, hätte ich nicht diverse Videos zu diesem Spiel gesehen, wäre FF nach wenigen Stunden wieder von meiner Festplatte verschwunden. Der Anfang in diesem Spiel ist milde gesagt zäh.

Nach erstellen eines Chars landet man in einer von drei grossen Städten. Für welche Klasse man sich entschieden hat, ist dabei nur am Anfang relevant. Jeder Char kann jede Klasse und jeden Beruf lernen. Twinken fällt also weg. Nach vielen Dialogen und langem Lesen von Questtexten geht es los in die freie Welt. Meine ersten Aufträge war vom Typ „Kill 10 hiervon, hole 15 hiervon“. Um genauer zu sein musste ich 10 Marienkäfer töten. Dieses war eine Nebenqueste und kurze Zeit später fand ich heraus, dass es reicht sich an die Hauptqueste zu halten, die auch wirklich recht gut gemacht ist.

Wer heute WoW spielt wird sich in FF14 schnell zurechtfinden. Persönlich habe ich ein paar Probleme med Setting und Style. Asiatische RPG bevorzuge ich nicht, da sie in der Regel mir etwas zu bunt sind.

Final Fantasy ist übrigen ein Abo-Spiel, dass man aber bis lvl 35 gratis spielen kann, was genug seinen sollte um einen guten Eindruck vom Spiel zu bekommen.

Elder Scroll online

Auch wenn ESO sich erst einmal gar nicht wie WoW anfüllt, wird einem der Einstieg recht leicht gemacht. Positiv fällt sofort auf, dass alle Questen vertont sind.

Nach Erstellung eines Chars wird man in einer Einführungssequenz mit den Mechanismen des Kampfes vertraut gemacht. Das Kampfsystem ist im Gegensatz zu WoW kein TAB-targeting sonder ein aktives. Das heißt, dass man Gegner ins Fadenkreuz nimmt statt sie anzuklicken. Auch wenn man am Anfang eine Klasse wählen muss, kann jede dieser alle Rollen im Kampf übernehmen. Hierzu ist nur ein Wechsel der Ausrüstung nötig.

Wie schon erwähnt, gefallen mir bei ESO die Questen besonders gut. Es gibt 2 Punkte, die mir allerdings weniger gefallen. Zwar kann jede Klasse(4 verschiedene Klassen im Grundspiel) alle Waffen benutzen und damit die Skills, die mit der Waffe kommen aber jeder Klasse hat auch eigene Skills. Am Ende ist man dann wieder etwas unsicher ob man eigentlich die richtige Klasse für zum Beispiel den Umgang mit Pfeil und Bogen gewählt hat. Und auch wenn dem so ist, dass meine Klasse gerade die richtige ist, kann sich das nach dem nächsten Patch wieder ändern. Ich erleben die Klassen als etwas inkonsequent. Man kann die Chars in so unterschiedliche Richtungen entwickeln, dass man diese hätte weglassen können.

Was mich darüber hinaus nicht ganz überzeugt, ist das Kampfsystem. Ich kenne aktive Kampfsysteme aus anderen MMOs, die sich wesentlich besser und flüssiger spielen als es bei ESO der Fall ist.

Fazit: Müsste ich mich zwischen Final Fantasy und Elder Scrolls Online entscheiden, würde meine Wahl ganz klar auf ESO fallen.

Müsste ich mich zwischen FF, ESO und WoW entscheiden, würde ich ganz klar bei WoW bleiben … zumindest bist jetzt.

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